Urban Gardening in der Hohenzollernstraße – „Jugend.Stadt.Raum“ setzt auf nachhaltige Stadtentwicklung

Frische Kräuter am Rande vielbefahrener Straßen; Blumengärten, die Farbe ins Grau des Betons bringen – dies sind Arbeitsfelder, denen sich Alexandra Groß, Mitarbeiterin im Fachbereich Soziale Arbeit der htw Saar, mit dem Jugendbeteiligungsprojekt „Jugend.Stadt.Raum“ verschrieben hat. Fokussiert wird dabei der Gedanke, mehr Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit in die Stadtentwicklung Alt-Saarbrückens zu bringen. Zusätzlich zur Verschönerung des Stadtteils ist die Zielsetzung, weniger Autos und mehr Platz für andere Verkehrsteilnehmer zu haben. Adressaten sind vor allem Jugendliche, welche ihr städtisches Umfeld zukunftsgerecht weiterentwickeln wollen.

Die „essbare Stadt“ ist eines der ersten Projekte der Gruppe. Hierfür wurde eine Baumscheibe in der Hohenzollernstraße mit Kräutern bepflanzt. „Wir wollen hier eine nachhaltige Lebensweise mit Stadtentwicklung verbinden“, sagt Alexandra Groß, die das Projekt im Rahmen von „Hack your City“ betreut. Ab dem Wintersemester ist auch eine Kooperation mit der Schule für Architektur und dem Masterkurs „Planen im öffentlichen Raum“ vorgesehen. Groß tauscht sich darüber hinaus regelmäßig mit dem Stadtplanungsamt aus. „Neben mehr Grün im öffentlichen Raum leisten wir auch einen Beitrag zur Verschönerung unseres Stadtteils und machen ihn für Jugendliche lebenswerter.“

Kopfschmerzen bereitet der Sozialarbeiterin, dass noch wenige einheimische Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmäßig zu den Treffen kommen: „Wir haben Jugendliche, die extra aus Homburg anreisen. Uns fehlen jedoch Menschen aus dem Stadtteil, die sich engagieren möchten.“ Hierfür soll künftig verstärkt mit den ortsansässigen Schulen kooperiert werden.

An Ideen mangelt es der Gruppe nicht. Ein zweites Projekt sieht das Anlegen von Hochbeeten und Sitzgelegenheiten zwischen Ludwigsgymnasium und dem Parkplatz daneben vor.

Wenn ihr an „Jugend.Stadt.Raum.“ teilnehmen möchtet, könnt ihr euch hier informieren, mit Alexandra Groß Kontakt aufnehmen oder dem Projekt bei Instagram folgen

Eine Antwort auf „Urban Gardening in der Hohenzollernstraße – „Jugend.Stadt.Raum“ setzt auf nachhaltige Stadtentwicklung“

  1. Urban Gardening betreibe ich seit vielen Jahren und nicht zuletzt seitdem ich vor jetzt genau 3 Jahren nach Altsaarbrücken gezogen bin. Privat in meinem Garten im Wittum.
    Ab Mai 2017 waren erste Anpflanzungen möglich, nachdem die Bagger der Baufirma aus dem kleinen Neubauviertel IM WITTUM abgezoge waren. Mittlerweile ernähre ich mich über die Hälfte des Jahres mit eigenem Gemüse.
    Auch einige Nachbarn können davon profitieren, wenn die Ernte reichhaltiger ausfällt…
    Öffentliche Projekte mit URBAN GARDENING begrüße ich ausserordentlich.
    Nach dem Motto: NOT ONLY FRYDAYS FOR FUTURE 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.